Im Bereich "Leben an Bord" gibt es auch mehrere Seiten die sich ausführlich den folgenden Themen widmen:
Grundsätzlich bietet einem der Bereich "Leben an Bord" einen relativ guten Einblick in die Umstände des Lebens an Bord eines Segelbootes, auch wenn hier gleichermaßen auf verschiedenste Möglichkeiten eingegangen wird von denen nicht alle vollständig auf das Segeln in den Niederlande zutreffen. Als ersten Einblick um eine Vorstellung zu bekommen falls man soetwas noch nie gemacht hat ist das aber sehr zu empfehlen.Das wichtigste speziell für die Niederlande aber nocheinmal hier in Kürze:
Segeln in den Niederlande bedeutet vorallem das Segeln auf einem der zahllosen traditinonellen Lastenseglern die zu gemütlichen Wohnschiffen für Gruppenreisen ausgebaut worden sind. Diese sind oft das ganze Jahr über mit Schulklassen, Jugendgruppen, Familien und Touristengruppen unterwegs und auf deren Bedürfnisse einigermaßen vorbereitet. Ein Skipper und ein Maat ist hier fast bei allen Schiffen mit dabei (wenn nicht wird dies i.a. deutlich angegeben). Diese können das Schiff grundlegend führen und weisen die Manschaft ein. Man muß weder besonders Segelerfahren sein noch irgendwelche Segelpatente haben noch sich in den niederländischen Gewässern besodners auskennen. Angeboten werden die Schiffe von Reedereien die Kataloge der Schiffe herausbringen und meist Pauschalpreise für Schiff, Hafengebühren, Schleusengelder, Manschaft usw. anbieten, aber meist ohne Verpflegung und Anreise. Genaueres muß man aus Verträgen und AGBs entnehmen. Die Schiffe gehören dabei aber im allgemeinen nicht den Reedereien (ich weißn icht ob Reederei oder Vercharterer hier dann die besten Ausdrücke sind) sondern diese vermitteln die Schiffe nur. So kann es passieren daß man dasselbe Schiff von unterschiedlicher Seite vermittelt bekommt.
Grundsätzlich muß man eine Segelreise in den Niederlande für die Sommermonate relativ frühzeitig planen und organisieren. Günstig ist es bereits Ende des Vorjahres mit der Planung zu beginnen. Man muß sich relativ schnell überlegen ob man eher unternehmerisch/vollorganisatorisch an die Sache herangeht oder alles mit der Gruppe zusammen gemeinschaftlich organisiert. Existiert bereits eine genügend große Gruppe die entschlossen ist eine Segelreise zu machen und die sich einigermaßen über die Details einigen kann, dann kann man alles mit der Gruppe zusammen organisieren. Je weniger Teilnehmer aber von vorneherein feststehen desto unternehmerischer muß man vorgehen. Das bedeutet, daß man die vermutlich entstehenden Kosten und Maximalkosten durchkalkulieren muß, die Details und Rahmenbedingungen festlegt (Termin, Route, ...) und den Reisepreis und die Reisebedingungen festlegt, um dann mit diesen Daten gezielt Leute anzusprechen (selbst wenn dies nur Freunde und Bekannte sind).
Zumeist wird man einen eher kleinen Kern an Leuten haben die sicherlich mitfahren wollen und muß sich den Rest der Leute dazu suchen, oder es existiert eine große diffuse Menge an Leuten die vielleicht oder vielleicht auch nicht mitfahren wollen. Um Leute gezielt ansprechen und mit konkreten Eckdaten konfrontieren zu können ist es günstig möglichst viel vorab festlegen zu können, denn sonst verliert man sich in endlosen Diskussionen über Reisetermin, Reiseeckdaten und Kosten mit Leuten die vielleicht sowieso nie mitfahren. Stehen alle Daten von Anfang an fest, kann der potentielle Teilnehmer nur noch zusagen oder absagen.
Mit dem Suchen der Teilnehmer muß man frühzeitig beginnen (etwa Anfang des Jahres in dem man fahren will), denn die Boote sind sehr frühzeitig ausgebucht (vorallem die guten) und grundsätzlich können sich viele Personen nicht sofort entscheiden sondern müssen mehrfach angesprochen oder im Extramfall sogar mühselig überzeugt werden. Es ist hier hilfreich wenn man Eindrücke einer ähnlichen Reise schon aus erster Hand schildern kann, da viele völlig falsche Vorstellungen mit dem Segel in den Niederlande verbinden. Häufigste Vorurteile sind etwa: "Ijsselmeer ist kalt, weils sich wie Eismeer anhört." ; "Mir wird immer schlecht auf Schiffen auf hoher See." ; "Das ist so furchbar anstrengend." ; "Das ist langweilig." usw.. Informationen, Berichte und Fotos können dem aber meist abhelfen.
Man muß sich parallel Informationen von möglichst vielen verschiedenen Vercharterern einholen (siehe ExcelTabelle der Reedereien, Datenbank im Internet oder ExcelTabelle der Schiffsliste). Auf eine kurze allgemeine Anfrage per Fax an eine der Adressen erhält man meist einige Vorschläge per Fax und einen Katalog per Post zugeschickt. Wenn man fleißig ist hat man dann gut 20 Kataloge mit Schiffen daliegen und muß sich durch die verschiedenen Konditionen, Schiffe, Preise und Angaben wühlen. Man sollte auf jeden Fall Angebote der größeren Reedereien "deZeilvaart", "Hanzestad Compagnie", "Hollands Glorie", "Frisian Sailing Compagnie", schon alleine um einmal einen Überblick zu bekommen. Das heißt aber nicht, daß nicht ein eher kleinerer Anbieter keine guten Angebote haben könnte. Gibt man auf dem Fax gleich seine Telefonnummer an werden einen viele Reedereien nach einigen Tagen oder Wochen anrufen, und nachfragen ob man die Unterlagen erhalten hat oder ob man noch Fragen hat. Die Telefonisten und Telefonistinnen sind dabei zwar nett und sprechen Deutsch, hören sich aber alle an wie Rudi Carrel und Linda Demol und es ist doch manchmal etwas schwierig genu zu verstehen was der jeweils andere gerade will. Das schwierigste ist immer sofort mitzukriegen von welcher Reederei nun der Anruf eigentlich kommt. Will man erstmal nicht angerufen werden, gibt man am besten auch erstmal keine Telefonnummer auf dem Fax mit an.
Man erhält dann langsam einen Überblick über die verschiedenen angebotenen Schiffe (siehe auch Bootsauswahl in diesem Bereich, bzw. Bootsauswahl in LebenanBord). Es empfiehlt sich hier erstmal einen Überblick zu verschaffen und dann gründlich auszusortieren, was in Frage kommt. Man sollte auch einige andere Teilnehmer fragen welches Schiff sie gut finden und auf was sie Wert legen, aber letztlich muß dann eine einzige Person (Organisator) die Freiheit haben ein Boot (innerhalb eines gewissen Rahmens) frei auszusuchen und zu bestellen. Das ist wichtig, weil manchmal schnelle Entscheidungen zu fällen sind, wenn grade nur noch ein interessantes Schiff da wäre, oder man ein Spezialangebot gemacht bekommt (z.B. weil das ursprünglich gewollte Schiff grade schon gebucht worden ist etc.).
Das Buchen eines Schiffes für Juni/August sollte bis Februar/März abgeschlossen sein. Man hat aber auch im April/Mai noch gewisse Chancen, obwohl die Auswahl der knapp wird, was sich vorallem bei kleinen Reisegruppen ungünstig auf die Finanzierung auswirken kann, da es eher Schiffe für 16 Personen und mehr gibt. Es ist zwar möglich auch mit nur 10 Leuten ein 16 Personen Schiff zu mieten, aber die Kosten pro Person steigen dann. Dies muß man bei der Kostenkalkulation vorab berücksichtigen. Ausführliche Informationen dazu stehen in der Kostenrechnung (Leben an Bord). Es ist aber dringend zu empfehlen schon soviele Leute als fest Teilnehmer zu haben, daß man bei dem veranschlagten Reisepreis das Schiff bereits finanzieren kann. Das bedeutet etwa: Mindestens 10 feste Teilnehmer, bei ca. 400 DM maximal fürs Schiff, bei einem etwa 16 Personen Schiff. Fester Teilnehmer heißt dabei daß man eine fixe Anmeldung (schriftlich) von der Person haben sollte wobei auch schriftlich geregelt sein sollte zu welchen Bedingungen die Reise wie stattfindet (Stornierung, Absagen, Bezahlung, Kosten, ...) Normalerweise kommt so eine vertragliche Regelung nicht zur Anwendung da sie eigentlich sowieso nur selbstverständliche Dinge enthält, aber bei Streit oder Uneinigkeit kann man sich auf die darin festgelegten Regeln abstützen, was angesichts von einigen tausend DM Bootscharter auch sehr wichtig sein kann.
Der Buchungsvorgang läuft dabei im allgemeinen so ab, daß man an die Reederei eine konkrete Bestellung eines (oder mehrere) Wunsschiffe faxt mit einem (oder mehreren)Terminwünschen. Die Reederei wird dann eventuell eine Vorschlags- oder Verfügbarkeitsliste zurückfaxen, falls es mehrere der Wunschtermine oder Wunschschiffe noch möglich wären, oder falls kein Wunschschiff mehr zu den Wunschterminen verfügbar ist, aber andere ähnliche Schiffe oder Termine noch möglich wären. Aus dieser Liste wählt man dann möglichst zügig (daher innerhalb des einen Tages) das liebste aus und schickt dann die konkrete Bestellung (nochmal mit allen Daten: Schiff, Termin, Referenznummer) zurück und wird dann eine Reservierungsbestätigung erhalten. Das Schiff ist jetzt erstmal reserviert (daher erstmal kann es kein anderer buchen) und man erhält postalisch einen Vertrag zugeschickt den man innerhalb einiger Tage unterschrieben zurückschicken muß. Erst wenn das geschehen ist, hat man das Schiff wirklich sicher. Jetzt ist aber auch die erste Rate für das Schiff innerhalb weniger Tage fällig (gewöhnlich 50% des Schiffspreises, also je nach Schiff ca. 1500 - 4000 DM). Dieses Geld muß man also zu diesem Zeitpunkt schon verfügbar halten. Mit den Teilnehmern ist also eine entsprechende Zahlung zu diesem oder einem früheren Zeitpunkt zu vereinbaren, damit man das Geld aufbringen kann, bzw. selbst als Organisator keine Zinsverluste macht. Der zweite Teil des Geldes ist meist 2 bis 5 Wochen vor der Reise zu überweisen. Genaueres ist meist in AGBs oder dem Vertrag (beide sollte man aufmerksam durchlesen) geregelt.
Das Stornieren der Reise ist in den allermeisten Fällen finanziell nicht sinnvoll, da man Stornierungsgebühren von 30-100% des Reisepreises zahlt. Vorallem kurz vor der Reise, wenn man definitiv festellen sollte, daß zuwenige Leute da sind entspricht die Stornierunggebühr meist fast dem Reisepreis. Dabei darf man nicht vergessen, daß man den Teilnehmern ja (je nachdem wie man das geregelt hat) die Kosten für die Reise zurückzahlen muß wenn keine stattfindet, also nur einmal das Geld bekommen hat (nämlich von den Teilnehmern) aber an Teilnehmer UND Reederei auszahlen müßte. Also wird man im Normalfall nicht stornieren und lieber kleinere Verluste und Zusatzkosten aufgrund zu kleiner Teilnehmerzahlen in Kauf nehmen. Reiserücktrittsversicherungen haften dabei auch meist nicht, da diese nur für den Fall plötzlicher unvorhersehbarer Unfälle, Krankheiten und Notlagen von Einzelpersonen haften und nicht wenn man sich verkalkuliert hat. (siehe auch Kostenrechnung (Leben an Bord)).
Man kann aber überlegen eine Versicherung abzuschließen. Die Reedereien vermitteln einen dabei meist zu einem Versicherer der einem ein Pauschalpaket anbietet (d.h. Reisegepäck, Medizinische Versorgung, Unfälle, Rettung, Sturm, Eisgang, Annulierung, .... je nach Vertrag und Kondition). Die Kosten belaufen sich auf ca. 25 DM pro Person und dafür erhält man einen Schutz vor größeren Katastrophen, den man zum Glück selten in Anspruch nimmt. Man sollte sich aber frühzeitig um die Versicherung kümmern und möglichst versuchen Vergleichsangebote von anderen Versicherer zu erhalten (was garnicht so leicht ist). Man sollte auch explizit herausfinden, wie spät man die Versicherung noch abschließen kann. Einige Versicherer, weigern sich einige Wochen vor der Reise noch gegen Sturm zu versichern (und verlangen trotzdem den gleichen Versicherungspreis, obwohl sie dies nicht in ihren Broschüren erwähnen). Schwierig wirds wenn die Versicherungssumme vom Gesamtpreis der Reise abhängig ist, und der wiederum von der Teilnehmerzahl abhängt und die wiederum nicht feststeht.
Zu Organisieren ist jetzt auch die Anreise und Abreise. Schon vor Bestellung des Schiffes ist es zu empfehlen zu prüfen wie man den betreffenden Hafen erreichen kann, denn es sind z.B. keineswegs alle Häfen mit Zügen zu erreichen und einige nur mit größerer Mühe. Es gibt aber auch ein gutes Busnetz und somit kommt man immer irgendwie an sein Schiff. Dazu empfiehlt es sich die Zugverbindung zunächst mit der Onlineauskunft der Deutschen Bahn zu checken und dann ggf. die Verbindungen vor Ort (innerhalb der Niederlande) mit dem OVR Reisevizer zu überprüfen (bei letzterem muß man die Haltestellennamen ein bischen raten, aber "Station" oder "CentralStation" bzw. "CS" für Bahnhof und "Haven" für Hafen sind hier oft günstige Ausgangspunkte). Meist ist man hier auch einige Stunden beschäftigt bis man weiß wie man fahren wird. Oft bietet es sich auch an per Auto oder besser noch per Reisebus zu fahren. Bei Gruppen ist dies meist billiger und man kommt direkt an den Hafen. Allerdings muß man sich um die Autos kümmern, es ist relativ wenig Platz während der ggf. langen Fahrt in die Niederlande und man ist (bei einzelnen Autos) mit der Gruppe nicht zusammen. Der Zug ist dafür relativ unflexibel (wenige Verbindungen) und bringt einen nicht unbedingt direkt ans Ziel. Was für einen persönlich am besten ist muß man immer selbst prüfen und in der Gruppe besprechen und die daraus resultierenden Kosten auch schon in die Kostenrechnung mit einfließen lassen. Für Züge gibt es dabei grundsätzlich Gruppentickets mit bis zu 55% Ermäßigung.
Die Zugtickets muß man oft schon einige Wochen oder Monate im Vorraus kaufen, weil man erst dann die Plätze reservieren lassen kann und das für größere Gruppen in der Haupturlaubszeit sehr schwierig sein kann. Die Konditionen, Preise und Ticketvarianten muß man dabei leider am Schalter erfragen und nicht selten gibt es hier viele dutzend Auskünfte, die vielleicht alle richtig sind aber alle auch nicht vollständig sind. Grundsätzlich scheint es so, daß man ca. 55% Nachlaß erhält, daß man in Gruppentickets die Bahncard wenn überhaupt nur zur weiteren Reduzierung benutzen kann wenn alle Gruppenmitglieder diese hätten. Gruppentickets gelten immer maximal für 5 Personen (daher müssen 5 Personen (oder weniger je nach Ticketaufteilung) immer zusammen bleiben). Für eine Gruppe von z.B. 16 Leuten braucht man daher schon 4 Gruppentickets (also z.B. 4x4 Personen). Für eine 14 Leute Gruppe nur 3 Tickets (also z.B. 2x5 und 1x4). Grundsätzlich kann man wohl (theoretisch) auch noch nachträglich die Gruppengröße erhöhen, allerdings nur solange das Ticket nicht ausgestellt ist. Der Trick geht dabei so: Man bestellt ein Ticket und leistet eine Anzahlung, erhält aber noch kein Ticket, kann aber trotzdem schon die Plätze reservieren. Wenn jetzt doch noch Personen dazu kommen sollten (oder ev. auch wegfallen) kann man die Ticketbestellung stornieren und umbuchen und die zusätzlichen Plätzen noch versuchen nachreservieren zu lassen. Erst relativ kurz vor der Reise zahlt man den Rest des Tickets und bekommt das Ticket ausgestellt. Jetzt sind keine Änderungen mehr möglich. Grundsätzlich ist es wohl auch möglich Hin- und Rückreise bei Gruppentickets getrennt zu kaufen aber offenbar ist dies etwas teurer (obwohl dies nicht eindeutig bestätigt werden konnte). Für Liegewägen statt Sitzwägen zahlt man bei einem Reisepreis von effektiv ca. 160 DM pro Person ca. 33 DM zusätzlich, also ca. ein fünftel des Gruppenpreises als Aufschlag. Fraglich ob sich das jeweils lohnt. Die Tarifstruktur der Deutschen Bahn ist hier sehr undurchsichtig und auf den Webseiten finden sich leider keine guten Informationen zum Thema Gruppenreisen, Bestellunge, Reservierun, Umbuchung, etc.. Wenn man sich bei einem Informationsschalter anstellt bekommt man zwar an jedem Schalter ungefähre Auskünfte, aber es empfiehlt sich sich am Schalter für "Sonderleistungen und Gruppenreisen" anzustellen auch wenn man hier leicht mal 30 Minuten wartet. Bevor man definitiv ein Ticket bestellt sollte man sich selbst genau zu informieren zu versuchen um dann genau zu wissen was man will und ggf. sollte man auch zu Zweit hingehen um auch ja nichts falsch zu machen oder zu vergessen, denn auch hier gehts schnell um etliche hundert DM.
Einige Wochen oder Monate vor der Reise sollte man ein oder auch mehrere Vortreffen machen. Wenige Vortreffen zu machen ist sinnvoll wenn die Leute weit auseinander wohnen und zwingt dann alle möglichst auch zu kommen und dann beim Treffen auch konstruktiv und effizient alles wichtige zu besprechen. Viele Vortreffen sind lustig, aber verführen dazu nie wirklich was zu besprechen oder zu beschließen. Man sollte aber wenigstens ein kurzes Briefing machen wies jetzt mit der Reise aussieht, wieviele Teilnehmer jetzt da sind, ggf. wies mit den Finanzen aussieht, was alles schon fest organisiert und geplant ist und was alles noch offen und zu organisieren ist. Ob man z.B. lieber Liegewägen oder Sitzwagen fährt oder doch mit dem Auto etc.. Man kann auch noch versuchen jemanden zu deligieren der sich um die Organisation von was bestimmten kümmert (z.B. Zugtickets) und man kann schonmal besprechen wer am Schiff was kochen wird um nicht immer dasselbe zu machen, um schon rechtzeitig an die Rezepte zu denken und zu planen wieviel man von was einkaufen muß. Das Vortreffen dient auch damit sich alle mal kennenlernen können und um noch offene Fragen oder Mißverständnisse auszuräumen (z.B. "Und wer führt da das Schiff??" - "Nein nein, wir mieten den Skipper schon mit.") Es ist auch günstig den Leuten mitzuteilen was sie alles mitnehmen müssen und was nicht. Besonders segelsportliche Ausrüstung ist für die Ijsselmeerschiffe dabei nicht notwendig. Seegang ist eher selten und die Schräglage der Schiffe ist eher mäßig. Wasser von unten ist daher kaum möglich, aber Wasser von oben schon. Im Schiff ist man aber fast zu geschützt wie in einem Wohnmobil. Auch für empfindliche Gegenstände (Foto etc.) besteht unter Deck keine besondere Gefahr. Schwimwesten und so weiter sind normalerweise vorhanden und werden nicht gebraucht. Also eher wie im Wohnmobil als wie auf einer Sportsegelyacht. (siehe auch Kleidung)
Lebensmittel und Verbrauchsmittel kann man meist direkt ans Schiff
liefern lassen. Das übernehmen Supermärkte in der Nähe.
Vermittelt wird das im allgemeinen über die Reederei bei der man auch
das Schiff bucht. Man sollte dabei aber auf eine frühzeitige Bestellung
und eine Bestätigung wert legen. Die Reederei schickt einem oft nur
einen Blankobogen mit Adresse des Supermarktes und seinen Produkten zu,
auf der aber oft die Preise fehlen. Diese sollte man anfordern auch wenn
diese meist fair, aber nicht gerade billig sind. Etwa 2 Wochen vorher sollte
man die Bestellung aufgeben und sich bestätigen lassen. Nichts ist
schlimmer wenn man nicht weiß ob die Lieferung kommen wird oder nicht.
Hier gibt es oft Querelen und Probleme weil der Supermarkt umgezogen ist
und die Adressen total alt waren oder weil es verschiedene Supermärkte
gibt oder das von einem anderen Übernommen haben oder weil die dort
nicht so gut organisiert sind und keine Ahnung wenn man dort anruft. So
kann es passieren, daß man die Auskunft erhält es könne
nicht gelieftert werden und wenn man dann gerade alles selbst eingekauft
und zum Schiff geschleppt hat, doch die Lieferung eintrifft. Kritisch ist
die Sache vorallem wenn man am Samstag erst gegen Mittag eintrifft, weil
die Läden, vorallem in den kleineren Hafenorten, am Samstag auch schon
um etwa 13 Uhr zu machen und am Sonntag nicht auf haben. Essen mitzuschleppen
lohnt aber meist auch nicht und so ist man dringend auf einen Einkauf vor
Ort angewiesen. Die Niederlande sind hier preislich vergleichbar mit Deutschland.
(Siehe auch Verbrauchsmaterialien,
Vorratsliste,
Essen,
Einkaufsliste)
Nochmal ein kurzer Überblick wann man was erledigen sollte: Die
Aufstellung gilt vorallem für die Hauptsaison. Für die Nebensaison
oder außerhalb der Saison ist alles zum Teil viel unkritischer und
erst einige Monate später jeweils notwendig.
| Monate im Voraus | Eckdaten festlegen /
Durchkalkulieren, Planen |
Teilnehmer finden /
Gruppe bilden |
Reedereien kontaktieren /
Schiffe aussuchen |
Schiff buchen, bestteln | Versicherung abschließen | Zugtickets bestellen /
Plätze reservieren |
Lebensmittel
bestellen |
| 10 Monate vorher |
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| 9 Monate vorher |
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| 8 Monate vorher |
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| 7 Monate vorher |
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| 6 Monate vorher |
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| 5 Monate vorher |
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| 4 Monate vorher |
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| 3 Monate vorher |
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| 2 Monate vorher |
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| 1 Monat vorher |
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