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Der Webeleinstek

 
Hier ist ein fertiger Webeleinstek zu sehen, der noch nicht festgezogen wurde.
An der grünen Schot wird dabei dei rote Schot befestigt. Die grüne Schot könnte auch eine Stange oder ein Poller sein um den die rote Schot gelegt wird.
Es gibt übrigens gerade für Poller auch die Möglichkeit den Webeleinstek zu "werfen" indem man zwei Augen (das eine linksgedreht das ander rechtsgedreht über den Poller wirft). Hier soll aber das "stecken" gezeigt werden, das auch bei langen Metallstangen funktioniert.
Wir beginnen mit einer grünen Schot, die eben auch eine Stange, ein Poller oder irgendetwas vergleichbares sein könnte. Die grüne Schot kann man als "fest" betrachten.
Die rote Schot geht nun erst auf der einen Seite vorbei.
... und kommt dann auf der anderen Seite zurück.
Es ergibt sich eine Auge das um die grüne Schot geschlungen ist.
Die rote Schot geht nun wieder unter der grünen Schot hindurch und ebenfalls unter dem anderen roten Teilstück hindurch.
Dann kommt die rote Schot auf der anderen Seite der grünen Schot wieder herum.
Und schließlich geht die rote Schnur oberhalb der letzen Wicklung wieder um die grüne Schot.

Damit ist der Webeleinstek im Prinzip komplett. Er besteht im Prinzip nur aus zwei Augen mit unterschiedlichem Drehsinn die um die grüne Schot geschlungen sind.
 

Es ist dabei wichtig, daß das von rechts bzw. links kommende rote Ende in die mitte zwischen die zwei Augen läuft und dabei von der roten Schot selbst überprungen und festgeklemmt wird.
Die rote Schot klemmt sich bei Zug somit selbst an der grünen fest.
Beim zusammengezogenen Knoten ist praktisch garnichtsmehr davon zu erkennen. Man probiert das am besten selbst einmal mit einer Schot und kuckt sich das Ergebnis genau an.
 
 


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