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Mein Name ist Rudolf Wandl. Ich bin Entwicklungstechniker in einem
Fertigungsbetrieb technischer Geräte. Schon vor vielen Jahren entdeckte
ich, daß manche Orte, an denen ich mich aufhielt, einen jeweils individuellen
Einfluß auf mich ausübten. An manchen Stellen wurde ich unsicher,
nervös an anderen wieder, schien ich zusätzliche Kräfte
zu erhalten.
Durch einen strahlenfühligen Bekannten erlernte ich Grundbegriffe des Rutengehens, die ich zu einem späteren Zeitpunkt auf einem Wünschelrutenlehrpfad noch verfeinerte. Als eher verstandesorientierter Techniker lasse ich mich nicht so leicht hinters Licht führen. Ich akzeptiere nur Erscheinungen und Rutenausschläge, die ich wirklich spüre. Doch immer wieder wurden Erfahrungen von früher durch Mutungen mit der Rute bestätigt. Nun erkannte ich durch Zufall Zusammenhänge zwischen bestimmten Erscheinungsformen der Natur, alten traditionell gestalteten Plätzen einerseits und der dort herrschenden Erdstrahlung, gefühlsmäßigen Ausstrahlung etc. andrerseits. Eines Tages begann ich diese „starken Orte" fotografisch zu dokumentieren. |
Hier möchte ich Dich lieber Leser nun mitnehmen auf eine kurze
Reise der besonderen Art. Ich gedenke sie allerdings von Zeit zu Zeit zu
erweitern, verändern, neugestalten, wie das Leben halt so ist.
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Beginnen wir unsere Reise an diesem alten knorrigen Baum der ein wenig abseits von einem Weg steht. Viele Wanderer dürften hier schon kurze Rast gehalten oder vor dem überraschenden Regenguß Schutz gesucht haben. Ein Gefühl der Geborgenheit und des Kräftesammelns vermittelt der Stamm im Umkreis von etwa 1 ½ bis 2 Metern. Eine gleichmäßige positive (nach oben gerichtete) Strahlung bewirkt Stärkung. Die Bank unter dem Baum ist schon ziehmlich alt und exakt in diesem positiven Bereich. Etwa 10 Meter links von dem Baum (leider nicht mehr sichtbar) wurde eine neue Bank errichtet. 2/3 davon sind dermaßen mit einer nach unten ziehenden Strahlung „verseucht", daß ich jedem abraten würde, sich zum Ausrasten dorthin zu setzen. |

Unser Weg führt uns weiter zu einer Alm mit einem kleinen See.
Wieder eine einladende alte Bank. Sie steht auf einem flachen Felsen, der
nur wenig über den Almboden hinausragt. Hier ist die Wirkung der Erdstrahlung
nicht ganz so stark aufstrebend, eher stabilisierend, beruhigend, leicht
nach oben gerichtet und unheimlich gleichmäßig über
den ganzen Felsen verteilt, Platz genug für eine ganze Familie. Im
Hintergrund auf der anderen Seite des Sees ist noch eine Steinbank zu sehen.
Bis auf eine schmale linienförmige Unterbrechung ist auch dieser Platz
durch seine leicht positive Gleichmäßigkeit optimal zum Rasten
geeignet.

Lassen wir den Blick in die Gegend schweifen und genießen wir
das Panorama. Doch halt, was ist da mit diesem verkrüppelten Baum
am rechten Bildrand los. Keine Frage, er weicht förmlich einem Bereich
aus, der ihm nicht guttut. Wächst er doch aus einem Ameisenhaufen
mit scharf abgegrenzter nach unten ziehender Strahlung heraus, er weicht
seitlich aus, bis er in einen rundum ringförmig angeordneten positiven
Bereich kommt, wo er genügend Energien erhält, um weiterwachsen
zu können.

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Beim Abstieg kommen wir noch an einer Scheune vorbei. Unter dem kargen Baum davor steht eine Bank. Wie schön, die Strahlen der Spätnachmittagssonne auf der Bank sitzend genießen zu dürfen. Zum Glück steht die Bank auf der richtigen Seite, denn auf der anderen Seite des Baumes sieht die Erdstrahlung gar nicht mehr so positiv aus. |
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Dafür ist hier im gesamten Umkreis dieses einzeln auf der Wiese stehenden Riesen alles in Ordnung: positiv, gleichmäßig, kräftigend. |
Und da wären wir auch schon wieder im Tal und bei den „realen"
Dingen angelangt. Die hier gezeigten Orte sind teilweise viele Kilometer
voneinander entfernt in den Niederen Tauern (Steiermark - Österreich)
sicher nicht in einem Tagesmarsch zu bewältigen, aber wenn Du die
Augen aufmachst, findest Du in Deiner Umgebung vielleicht auch den einen
oder anderen „Ort der Kraft". Besuche ihn, frag ihn nach dem, was er für
Dich bereithält: Ruhe, Kräftigung, Mobilisierung, Stabilisierung,....
Die Welt ist voller Schätze, die nur darauf warten, gehoben zu
werden.
R. Wandl, 1.2.99