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Krka Wasserfälle

Ein Besuch in Bildern bei den Wasserfällen im Krka Nationalpark. 13 Farbfotos, aus dem Jahr 1998, als JPG Bilder. Gesamtgröße ca. 1 MB. Ladezeit (ISDN) ca. 3 Minuten


Der Krka Nationalpark ist einer von mehreren sehenswerten Naturparks und wie viele Gebiete dort war er lange Zeit das Opfer heftiger Gefechte. Dies sieht man heute vorallem noch an einigen zerstörten Häusern und an dem nun wieder in Gang kommenden Neuaufbau. Trotzdem gehören Einschußlöcher in Häuserwänden dort noch zum normalen Bild. Wenn man die folgenden friedlichen Bilder sieht kann man es sich kaum vorstellen daß hie rnoch vor ganz wenigen Jahren Gewehrsalven und Artillerieduelle tobten.
 
 
 
Die Wasserfälle des Krka Nationalparks. Dieses Motiv wird man möglicherweise schon auf Postkarten gesehen haben die einen aus dem ehemaligen Yugoslavien erreicht haben. Das wesentlich interessantere dieser Wässerfälle liegt aber hinter dieser vordergründigen Fassade, denn es handelt sich um ein ganzes Gewirr an Wasserfällen und einen guten Teil davon kann man selbst erkunden.
 
 
Und unterhalb der Wasserfälle hört das Interessant nicht auf, denn hier erstreckt sich ebenfalls über Kilometer hin ein romantisch wildes Flußtaal, wo nurmehr von Ferne her das ständige Rauschen der Wasserfälle zu hören ist. Bis kurz vor dem Wasserfall sind die Flüße bis zum offenen Meer hin für kleinere Boote schiffbar und so kommen immer wieder auch kleinere Motor- und Segelboote vom offenen Meer hierher.
 
Wer den Wasserfall selbst besuchen will hat zwei Möglichkeiten: 1. ein kostenloses Schiff benutzen das alle paar Stunden pendelt oder 2. einen ca. einstündigen Fußweg am Rande des Flußes auf sich nehmen. Dieser allerdings hat auch seine besonderen Reize.
 
Oberhalb des Wasserfalls sind Trampelpfade und Holzstege gebaut worden. Auf ihnen bewegt man sich mitten durch einen grünen Dschungel hindurch über die vielen verschiedenen Ströme und Bäche die hier zu finden sind.
 
Immer wieder kommt man hier an kleineren Wasserfällen, Sturzbächen und Flüßchen vorbei. Überall fließt sprudelt und rauscht es.
Fast schon fühlt man sich hier an das Dschungelbuch erinnert und wartet darauf daß Balu hinter irgendeinem Baum hervorhüpft.
 
 
Und dann immer wieder Ausblicke und Stellen wie diese. Es wirkt fast wie eine Rundfahrt auf Füßen, durch eine aufgebaute Märchenlandschaft, aber das alles ist recht natürlich entstanden. Der ganze Berg scheint einfach zu fließen.
 
 
Mitten hineingebaut in dieses Fließen und Rauschen sind einige Wege und Brücken aus Stein und mehrere Häuser. Eines davon ist eine historische Wasser-Mühle die man immer noch im Betrieb sehen kann.
 
 
Immer wieder gibt es auch Wege die quasi ins Nichts führen. Hier ein Durchgang zu einer Treppe die nach wenigen Metern vor einem steil bergabstürzenden Wasserlauf endet.
 
 
Die zahlreichen entstehenden Becken laden geradezu auf ein kleines Erfrischungsbad ein, aber einerseits ist das Wasser ziemlich kalt und andererseits ist es verboten und das mit Grund. Nur ein paar Meter weiter sausen die Wassermassen wieder taalwärts und alles was man an Sicherheit davor hat sind ein paar algenbewachsene glitschige Steine.
 
 
Von einem der Aussichtspunkte bietet sich einem dieser Blick auf den unteren Teil des Hauptwasserfalles. 
 
 
 
Und hier vom gleichen Aussichtspunkt noch ein Blick nach oben wo der Wasserfall aus dem grünen Dschungel herausströmt.
 

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