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Was sollte mir mein Provider liefern/bieten?

Auf was muß ich achten wenn ich einen Provider wähle.
Welche Angaben bedeuten was? Was brauche ich?

Hier mal der Reihe nach, was ein klassischer Internetprovider alles bieten sollte:

Einwahlpunkt (Modem/ISDN-Verbindung)

Dies wird auch Point of Presence (POP) genannt (nicht verwechseln mit dem Begriff POP3 aus dem Emailbereich).
Einfach erklärt, hat der Anbieter einige Modems (analog oder digital) herumstehen, die man anrufen kann. Die Modems beim Provider sind mit einem Rechner verbunden der direkt ans Internet angeschlossen ist (über feste Datenleitungen). Man ruft diese Modems des Providers mit dem eigenen Modem und dem eigenen Rechner an und stellt somit eine Verbindung mit dem Provider per Telefonleitung her, die einen mit dem ganzen Internet verbindet. Benutzt wird dabei das im Internet übliche TCP/IP Protokoll, wobei dies nicht für die Telefonleitung und für Modems entwickelt worden ist, wofür man zusätzlich das PPP (Point to Point Protokoll) verwendet. Klingt kompliziert, ist aber heute in den meissten Betriebssystemen sehr einfach. Für Windows(95/98/Millenium) braucht man z.B. keinerlei Zusatzsoftware. Windows selbst enthält eigentlich schon alles um sich per Modem und PPP zu verbinden. (siehe PPP mit Windows)

Es gibt inzwischen viele Call-by-Call Anbieter für solche Internetzugänge. Das bedeutet: Diese Provider kann man ohne irgendwelche vorherige Anmeldung sofort anrufen und sich über sie mit dem Internet verbinden. Die Kosten werden über die Telefonrechnung abgerechnet (genauso wie man über andere Telefonanbieter telefonieren kann indem man bestimmte Nummern vorwählt). Die Kosten viele Anbieter sind dabei kaum noch höher als ein Ortsgespräch (etwas mehr als 3 Pf, Stand: 2000). Man kann jederzeit zwischen solchen Call-by-Call Anbietern wechseln und mal den benutzen und dann wieder einen anderen.

Man benötigt dazu nur einige Angaben: Die Telefonnummer und die sogenannten Zugangsdaten (oft als "Username" und "Passwort" benzeichnet). Da man sich bei Call-by-Call Anbietern nicht anmelden muß gibt es auch keine geheimen Zugangsdaten. Man muß aber oft wissen was man angeben muß. Oft ist es einfach zweimal der Name des Anbieters. Entsprechende Angaben gibts auf den Webseiten der Anbieter und in entsprechenden Übersichten. Wenn man sich bei einem Anbieter fest anmeldet dann erhält man normalerweise geheime persönliche Zugangsdaten die man dann verwenden kann und die man auch nicht weitergeben darf.

Siehe auch: *Teltarif*  Dort gibt es einen Gebührenvergleich verschiedener Anbieter, mit Zugangsdaten und Links zu den Homepages.

DNS (Domain Name Server)

Wenn man sich ins Internet einwählt um dort z.B. zu surfen, dann will man nicht die komplizierten Nummernadressen (IP-Nummern, siehe DNS) verwenden, sondern die heute überall gebrauchten einfachen Domainnamen (wie z.B. "www.fascination.de"). Die Rechner im Internet können damit aber von sich aus nichts anfangen, deshalb müssen diese Domainnamen erst übersetzt werden. Dies erledigt ein Domain Name Server. Diesen muß man aber erstmal erreichen können und dazu kann man nur IP-Nummern verwenden. Diese IP-Nummern werden bei den meissten Providern inzwischen vollautomatisch gesetzt (ausser man wählt ausdrücklich dass man sie selbst angeben will). Fast alle Anbieter haben eigene DNS und das ist auch gut so, da sie vom Einwahlpunkt (POP) aus sehr schnell erreichbar sein müssen damit man schnell surfen kann.

Es ist immer gut wenn man die IP-Nummern der DNS seines jeweiligen Providers kennt. Wenn mal etwas nicht ganz klappt wie es soll, braucht man diese Angaben vielleicht einmal. Bei manchen Betriebssystemen oder mancher Software sind diese Informationen auch nützlich. Am besten irgendwo gut aufschreiben.

Notfalls kann man zumeist auch einen beliebigen anderen DNS verwenden (z.B. von einem anderen Provider). Dann geht alles aber oft deutlich langsamer. Aber für einen Notfall sind diese Angaben auch sehr nützlich. Also immer ein paar DNS IP-Nummern irgendwo auf Zetteln stehen haben.

Email (SMTP/POP3-Mailbox/Emailadresse)

Wenn man sich heute bei einem Provider anmeldet dann bekommt man im allgemeinen immer einen Emailaccount. Dabei sollte man zwischen drei Dingen unterscheiden, die man allesamt benötigt (siehe auch Mailserver):
Emailadresse - Das ist etwas in der Form "Huber.Maria-Magdalena@ANTISPAM@meintollerprovider.de". Das ist sozusagen die Anschrift unter der mir andere Leute eine Email schicken können. Man kann dabei auch mehrere Adressen haben. Die Adresse alleine bedeutet aber nocht nicht viel, denn irgendwo müssen die Emails auch gesammelt werden und dazu ist der Briefkasten (die Mailbox) da:
POP3-Mailbox - In der Mailbox werden die eingehenden Emails gesammelt und warten darauf abgeholt zu werden (ähnlich einem Schließfach). Wie bei einem Schließfach braucht man aber zum Abholen einen Schlüssel. Beim POP3-Protokoll ist das der Benutzername und das Passwort. Dieses erfährt man von seinem Provider. Wichtig ist außerdem auf welchem Rechner die Mailbox sich befindet. Oft ist es ein Rechner die Bezeichnung "mail" enthält, also z.B. "mail.meintollerprovider.de".
SMTP Server - Bleibt noch die Frage wie man seine Emails die man andere wegschicken los wird. Dazu gibt es SMTP-Server, die etwa einem Briefkasten entsprechen in den man sie einfach einwirft. Wie bei einem Briefkasten braucht man auch bei SMTP kein Passwort bzw. keinen Schlüssel. Man kann also jede beliebige Email einfach an den SMTP Server geben. Bei Emails hat sich dabei aber ein Problem gezeigt, daß es bei realen Briefkästen eher selten gibt: Die Leute können Massenmails, Werbungen, Drohungen, Kriminelle Briefe und Briefe mit falschem Absender losschicken. Das hat viele so genervt, daß viele SMTP-Server heute nichtmehr einfach alle Briefe annehmen. Wie aber sollen sie unterscheiden was sie annehmen und was nicht? Ein Passwort ist für SMTP nicht vorgesehen (es nennt sich auch Simple Mail Transfer Protocol, ist also ganz einfach = simple). Also prüft der SMTP z.B. von wo ihr euch einwählt, wohin ihr den Brief schickt oder welchen Absender ihr angegeben habt. Wenn ihr euch von einem bestimmten Provider einwählt, dann nimmt der SMTP-Server von einem anderen Provider vielleicht eure Emails nicht an oder ihr müßt immer eure Absenderadresse so wählen, daß sie zu der Empfangsadresse die ihr bei dem jeweiligen Provider habt passt. Es kann auch sein, daß ihr zuerst eure Mailbox leeren müßt (also einen POP3-Zugriff mit Passwort ausführen) und dann erst Emails per SMTP schicken könnt, denn dann weißt der SMTP durch das angegebene Passwort beim POP3-Zugriff eventuell daß ihr auch wirklich die seid, die ihr zu sein vorgebt.

Da die Probleme hier manigfaltig sein können ist es wichtig, sich alle Angaben von eurem Provider darüber genau geben zu lassen. Also: Wie lautet eure Emailadresse (könnt ihr sie selbst festlegen und wenn ja wie??), wo holt ihr eure Emails ab (POP3-Server) und wie lautet euer Passwort und euer Username, wie lautet der SMTP-Server wo ihr Emails hinschicken könnt? Was ist sonst noch zu beachten, wo müßt ihr euch wie einwählen um Emails holen oder senden zu können, welche Absenderadresse etc. muß eingestellt sein, usw.

Wenn ihr meint, daß alles stimmt, dann probiert euch als erste mal selbst eine Emailadresse zu schicken.

Proxy

Wenns mal wieder lange dauert im Internet zu surfen, dann muß das nicht an eurer langsamen Modem-Verbindung liegen, sondern vielleicht ist gerade die Strecke im Internet überlastet oder der betreffende Server kommt nicht hinterher. Um das zu vermeiden, euch das Surfen schneller zu machen und um nicht unnötig Daten zu übertragen die schon mehrfach übertragen wurden, gibt es sogenannte Proxy Server. Das kann man sich vorstellen als eine Art zwischengeschaltete Einheit, die direkt bei eurem Provider sitzt und die in einem Lager Informationen hortet die häufig benötigt werden. Fragt ihr beim Proxy nach einer bestimmten Webseite kuckt der Proxy erstmal ob er sie vielleicht noch selbst im Lager hat. Erst wenn er sie selbst nicht (mehr) hat oder sie veraltet ist dann fragt er selbstständig beim entsprechenden Server im Internt nach, holt die Seite und gibt sie euch. Egal wie: Wenn ihr den Proxy nach einer Seite fragt, dann wird er sie euch liefer und das oft schneller als wenn ihr den entsprechenden Server direkt gefragt hättet. (siehe auch Proxy)

Einen solchen Proxy bietet inzwischen jeder gute Provider. Den Proxy könnt ihr dabei in eurem Webbrowser einstellen und dann laufen alle Anfragen über den eingestellten Proxy. Wenn ihr aber zwischen verschiedenen Anbietern wechselt müßt ihr eigentlich auch jedesmal euren Proxy umstellen, denn wirklich schneller geht es nur dann wenn ihr immer den Proxy benutzt der direkt bei eurem jeweiligen Anbieter sitzt.

Meist müßt ihr den Proxy nicht benutzen, aber bei einigen Providern braucht ihr ihn unbedingt. Das ist meist der Fall wenn der Anbieter eine restriktive Firewall installiert hat (oft bei Universitäten und Firmen). Nur der Proxy kann dann über diese Firewall (Schutzwall) ins Internet gelangen.

Von eurem Provider braucht ihr zur Verwendung die Angabe des Rechnernamens (z.B. "proxy.meintollerprovider.de") und die Portnummer (z.B. 8080). Es kann auch sein, daß ihr einen Usernamen und ein Passwort braucht, obwohl dies nur selten der Fall ist. Manchmal gibt es auch verschiedene Proxys für verschiedene Protokolle (also jeweils einen Proxy für WWW, FTP, ...), aber es kann auch sein, daß das alles über ein und denselben Proxy läuft.

Es gibt inzwischen auch eine elegantere Methode den Proxy festzulegen. Das nennt sich "automatische Proxy-Konfiguration". Der Provider muß einem dazu eine URL (also eine WWW-Adresse) nennen die die automatischen Konfigurationsdaten enthält. Diese URL gibt man beim Webbrowser an (geht bei den meisten Webbrowsern) und dann wird der Proxy automatisch festgelegt. Allerdings hat das für einen als Benutzer kaum wirklich Vorteile, denn die URL ist trotzdem noch Providerspezifisch. Das bedeutet: Wenn man den Provider wechselt muß man meißt auch die URL umändern. Allerdings kann der Provider einen jeweils auf den schnellsten Proxy umlenken (z.B. wenn ein Proxy überlastet oder derzeit außer Betrieb ist etc.).

Newsserver

Wenn ihr usenet-news lesen wollt (sowas wie Schwarze Bretter, von denen es zich-tausende gibt, siehe auch: Newsserver) dann ist es sehr vorteilhaft wenn euch euer Provider auch einen eigenen Newsserver bieten kann. Der ist im allgemeinen schneller und ihr müßt nicht lange herumsuchen, von welchen anderen Newsservern ihr die Newsgroups auch bekommen könnt. Ihr braucht als Angaben nur den Rechnernamen und die Portnummer.

Im allgemeinen hat aber kein Newsserver alle Newsgroups vorrätig. Zudem ist ein Newsserver sehr aufwendig zu betreiben. Einige Anbieter haben vielleicht garkeinen oder nur einen kleinen mit nur wenigen Newsgroups (vielleicht mit eigenen Newsgroups mit Support vom Provider oder ähnliches). Es kann aber auch sein, daß der Provider Zugriffe auf andere Newsserver als den eigenen gesperrt hat.

Homepage

Eigentlich ist das nicht direkt Aufgabe eines Zugangsanbieters, denn der reine Zugang zum Internet und eine Homepage (also ein WWW-Server) sind zwei unabhägngie Dinge (man kann also beides eigentlich unabhägngi voneinander wählen). Viele Anbieter bieten einem heute aber gleich beides zusammen oder stellen einem zumindest einige MB zur Verfügung um seine eigene kleine Homepage zu gestalten. Das ist praktisch. Genauere Informationen dazu erhält man von seinem Provider. Falls einen das Angebot interessiert, sollte man etwas genauer auf die Möglichkeiten achten. Zumeist erhält man nur wenig Platz und oft ist auch die maximale Zahl der Seiten beschränkt. Manchmal kann man die Seiten nicht frei gestalten sondern muß einen Onlineeditor verwenden. Wenn man die Seiten frei gestalten kann dann sollte man immer auch einen FTP Zugang haben um seine HTML-Seiten hochzuladen. (Wenn man einen FTP-Zugang hat, dann kann man seine Seiten auch frei gestalten). Ob dann CGI, Datenbanken und sonstiger "Schnick-Schnack" möglich sind und wie man es benutzt, sollte der Provider erklären können. Man sollte auch prüfen ob man gezwungen oder verpflichtet wird Werbung irgendeiner Art mit seiner Homepage zu verbinden.

Wichtige Daten, sind die FTP-Zugangsdaten (Rechnername, Username, Passwort) und die spätere URL (WWW-Adresse unter der die eigene Homepage dann für alle erreichbar sein wird).

Feste IP-Nummer

Ein besonderer Luxus, der inzwischen kaum noch angeboten wird ist eine feste eigene IP Nummer. Soetwas erhält man normalerweise nur von einem Provider bei dem man sich auch anmeldet und an den man im allegemeinen dann auch eine Grundgebühr zahlen muß. Der Vorteil ist, daß man selbst (und nur man selbst) dann immer unter dieser speziellen IP-Nummer im Internet erreichbar ist (sofern man gerade online ist) und auch entsprechend von anderen Rechnern identifiziert werden kann. Das kann einem diverse Passwörter sparen, Freunde können einen leicht und sicher kontaktieren (durch entsprechende kleine Programme) und selbst wenn man sich mal kurz auswählt wenn man gerade noch einen Download laufen hat, so kann man diesen oft wieder fortsetzen wenn man sich dann gleich wieder einwählt. Bei der heute üblichen variablen (dynamischen) IP-Nummer geht soetwas nicht, da man immer wieder unter neuen IP-Nummern erscheint, die man sich zudem mit allen anderen Benutzern die sich einwählen teilt. Aus einem Pool mit IP Nummern erhält man also immer eine gerade unbenutzte. Wenn man sich auswählt übernimmt die IP Nummer jemand anderes. Dann kann ein bischen Chaos verursachen, aber inzwischen haben sich die meißten Dienstanbieter darauf einigermaßen eingestellt. Wenn man aber bei einer Webseite einmal eine falsche Begrüßungsseite erhält, so im Sinne "Hallo Mike Myer" aber man ist garnicht Mike Myer, dann ist vermutlich diese dynamische IP Nummern vergabe (oder selten auch die Verwendung eines Proxy) daran schuld. Die feste IP Nummern verhindert das, aber macht einen auch etwas weniger anonym, wobei man bemerken muß: Wirklich anonym ist man nie, der BND kann immer still und leise auf alle Einwahldaten zugreifen und wirklich unanoynm ist man auch nie, denn die IP verrät noch nicht viel und die IP ist auch nicht authentifiziert (daß heißt man kann sie "fälschen"). Kurz zum Schluß ein paar Worte dazu warum es kaum noch feste IP-Nummern gibt: Zum einen haben die Call-by-Call Anbieter nur Laufkundschaft für die sich soetwas nicht lohnt und der normale Kunde wechselt heute zwischen vielen Anbietern und hat schon deshalb keine feste IP-Nummer. Zum anderen gehen die IP-Nummern aus. Das soll sich mit einer neuen IP-Version (die mehr Nummern zuläßt) ändern.

Wenn der Provider einem eine feste IP-Nummer vergibt, dann sollte er einem diese auch mitteilen und er wird dies meist auch tun, da viele Provider damit explizit werben, daß sie nicht nur dynamische IPs vergeben.

Eigene Dienste, eigene Software

Viele Anbieter haben eigene Dienste die unabhängig sind vom Internet und auch nur erreichbar sind, wenn man sich direkt bei ihnen einwählt. Das klassische Beispiel ist T-Online oder AOL. Das Angebot von T-Online wurde heute zwar überholt aber bietet immer noch zwei wichtige Vorteile: Man kann direkt bezahlen (bzw. der Anbieter kann direkt Geld für Informationen verlangen und abbuchen) und per T-Online ist man authentifiziert (das heißt daß die eigene Identität auch beweisbar ist, z.B. wenn man was bestellt ist klar wer es war). Für diese besonderen Dienste brauchen die Anbieter im allgemeinen eine eigene Zugangssoftware, die man sich laden muß oder auf CD erhält.

Diese Dienste und die Zugangssoftware hat aber erstmal NICHTS mit dem Internetzugang zu tun. Ins Internet kommt man auch ohne diese Software. Wenn man NUR ins Internet will, sollte man auf die Software auch unbedingt verzichten. Sie macht alles nur fehleranfälliger und langsamer und verhindert manchmal sogar, daß man einfach zu einem anderen Provider wechselt.

Selbst wenn man z.B. T-Online benutzt kann man sich OHNE die T-Online Software direkt per PPP ins Internet einwählen (über einen speziellen Internet-Gateway von T-Online). Jeder gute Provider sollte soetwas anbieten. Die Installation eines Zugangs ist heute zumeist so einfach, daß einem die zusätzliche Software nichts bringt. Im Gegenteil: Oft klappt die Installation nicht, die Software stürzt ab oder es funktioniert nicht.

(siehe auch: PPP unter Windows)

Das einzige begrüßenswerte ist, wenn man auf einer CD-ROM die Installation von nützlichen Programmen erhält, wie z.B. einen Webbrowser wie Netscape Communicator, denn wenn man noch garkeine solche Software vorinstalliert hat ist es auch schwierig sich diese im Internet herunter zu laden.
Hier setzt der Microsoft Internet Explorer an: Er ist bei Windows-Installationen mit dabei und man kann sofort lossurfen. Der Benutzer der sich nicht genau auskennt muß sich dabei nichtmehr entscheiden welchen Webbrowser installiert, sondern er bekommt einfach schon einen vorgegeben. Wegen dieser Ausnutzung der Monopolstellung (bei der noch ein paar weitere üble Marktpraktiken und untrennbare Vermaschung von Browser und Betriebssystem hinzukamen) wurde Microsoft verurteilt. Jeder Benutzer kann aber auch jetzt schon selbst was tun und sich einen anderen Webbrowser laden und installieren (siehe +Toolbox/Webbrowser+). Das Löschen des Internet Explorers indess ist schwierig und für den Laien so fast unmöglich.


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